BDMP PP3

Bei der Disziplin PP3 (Police Pistol 3 – Carry Gun) des BDMP handelt es um eine sogenannte Mehrdistanzdisziplin.
Das bedeutet, dass die einzelnen Stationen auf unterschiedlichen Entfernungen zur Zielscheibe geschossen werden.

Der Ablauf der Disziplin ist wie folgt:

Station 1 – 20m
2 mal 5 Schüsse in 100 Sekunden einschließlich eigenständigem Nachladen.
Jetloader/Speedloader bzw. Wechselmagazine sind erlaubt

Station 2 – 15m
2 mal 5 Schüsse in Intervallen.
Die Scheibe zeigt sich 5 mal für je 2 Sekunden, in denen jeweils 1 Schuss abzugeben ist.
Dann erfolgt das Nachladen und ein erneuter Durchgang.

Station 3 – 10m
2 mal 5 Schüsse in Intervallen.
Die Scheibe zeigt sich 3 mal für je 2 Sekunden in denen maximal 2 Schüsse abzugeben sind.
(1/2/2) (2/1/2) (2/2/1)
dann erfolgt das Nachladen und ein erneuter Durchgang.

In der Disziplin PP3 werden folgende Voraussetzungen an die einzusetzende Waffe gestellt:
Revolver: Beliebige Revolver Kaliber von .32 (8mm) bis .455 und einer max. Lauflänge von 4″ (102mm) sind zugelassen.
Pistolen: Beliebige halbautomatische Pistolen im Kaliber von .32 (8mm) bis .455 sind zugelassen. Die Pistole mit Magazin muss in einen Kasten von 220 x 140 x 40 passen.
Eine Toleranz von 5mm in eine beliebige Richtung ist zulässig. Sportgriffe und orthopädische Griffe sind nicht zugelassen.

Alles weitere kann aus der jeweils gültigen Sportordnung des BDMP entnommen werden.

Zur aktuellen Sportordnung des BDMP eV

Im Wettkampf wird PP3 oftmals auf zwei Scheiben geschossen. Station 1 (10 Schüsse) auf die linke Scheibe und Station 2 und 3 auf die rechte scheibe.

Fertigstellung: Waffe mit ausgestreckten Armen wird auf 45 Grad abgesenkt, die Mündung zielt auf den Boden.

Zur Visualisierung der Disziplin, hier ein Video aus unserem Trainingsbetrieb. Geschossen wurde hier mit einer CZ75 im Kaliber 9mm Luger

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